Soundeum Streichorchester




Herbstkonzerte 2018

Die Herbstkonzerte des Soundeum Chamber Ensembles stehen bevor - lassen Sie sich in die wunderbar vielseitige Klangwelt eines Streichorchesters entführen, das Sie mitnimmt auf eine Reise durch Europa und die Geschichte der klassischen Musik. 

 

Yacin Elbay (Violine) & René Camacaro (Violoncello), Musikalische Leitung

Daniel Meller, Violine

 

Programm:

Béla Bartók - Rumänische Volkstänze, Sz. 56

Béla Bartók  - aus 44 Duos für zwei Violinen

Johann Sebastian Bach - Violinkonzert E-Dur, BWV 1042

Béla Bartòk - Divertimento für Streichorchester, Sz. 113

 

Es gibt wohl kaum einen Komponisten, der die Urtümlichkeit ungarischer und rumänischer Volksmusik, den Sinn für Struktur und Aufbau wie auch den Drang für harmonische Innovation verbindet wie Béla Bartók. Zu seinem grössten Lebenswerk gehört, nebst seinem kompositorischen Schaffen, die Sammlung und Dokumentation von über tausend verschiedenen Volks- und Tanzmelodien. In seinen Rumänischen Volkstänzen SZ 56 erklingen sieben verschiedene Tanzsätze dieser Sammlung, manche sehr fein gehalten, mit weichen, zarten Klängen, während andere feurig und virtuos das Publikum in ihren Bann zu ziehen verstehen.

Bartóks Divertimento SZ 113 entstand als Auftragsarbeit von Paul Sacher für das Basler Kammerorchester. Das Werk zeigt die verschiedenen Facetten von Bartóks Musikverständnis eindrücklich auf und ist ein «...Meisterwerk, das durch die Finesse der Konstruktion und die blendende Entwicklung imponiert und mit seinem einfachen, unprätentiösen Stil den Hörer gefangennimmt.» (T. Zielinski) Die Gegenüberstellung beider Werke nimmt uns mit auf die Lebensreise eines der wichtigsten ungarischen Komponisten, der es geschafft hat, in einer Zeit des künstlerischen Umbruchs eine eigene und unverwechselbare Klangsprache zu finden.

Mit Bachs Violinkonzert in E-Dur BWV 1042 haben wir das ideale Intermezzo für diesen Konzertabend gefunden. Heitere und virtuose Klänge, gespielt von unserem aus Neuenburg stammenden Solisten Daniel Meller, runden die erste Hälfte des Konzerts auf wunderbare Weise ab.