Gemäss dem Entscheid vom Bundesrat vom 13.9.21 finden die Konzerte mit 3G-Zertifikatspflicht und ohne Masken statt. Bitte bringen Sie das Zertifikat ausgedruckt oder digital mit. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Konzertbesuch!



«Sommernacht»

24. September 2021 um 19.30 Uhr

Konservatorium Bern


Othmar Schoeck: Sommernacht, op. 58

Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur Hob. VIIb: 1

*** Pause ***

Béla Bartók: Divertimento, Sz. 113

 

Besetzung:

Soundeum Chamber Ensemble

Yacin Elbay, Musikalische Leitung

Samuel Niederhauser, Violoncello


Gerahmt wird Bartóks Divertimento von Othmar Schoecks Sommernacht und Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur. Die beiden Werke sollen einerseits symbolisch für die Umstände stehen, unter denen Bartóks Divertimento entstanden ist, und gleichzeitig, im Kontrast dazu, die zwiespältige Situation zwischen der «Joie de vivre» in den sommerlichen Schweizer Bergen und der düsteren Vorahnung des Zweiten Weltkriegs versinnbildlichen. Schoecks Sommernacht könnte dabei für eine der mystischen Sommernächte in den Bergen stehen, in der Bartók sein Stück komponierte. Das Cellokonzert von Haydn für das wunderbare Wetter und die Heiterkeit des Bergsommers.


 

«Souvenirs» in Musik und Wort

9. Oktober 2021 um 22.00 Uhr

Empire-Saal, Restaurant zum Äusseren Stand

Bern

Konzert

50.- / 15.- (Legi)

 

Oder als Package für Gaumen und Musik

Mit 3-Gang Gourmet-Menu by Fabio Toffolon 

mit Apéro und Nightcap 

ab 19.30 Uhr

145.- / 115.- (Legi)


Eingebettet in eine ganz besondere Konzertsituation spielt das Soundeum Chamber Ensemble in kleiner Formation Tschaikowskys einziges Streichsextett und letztes Kammermusikwerk «Souvenir de Florence». Um diese Vielfalt von Impressionen, Gefühlen und Stimmungen erlebbar zu machen, findet das Konzert als Nachtkonzert statt. Abends, nach einem an Eindrücken vollen Tag, kurz vor dem Schlafengehen, sind die Menschen verletzlicher, intimer, emotionaler, weshalb das Soundeum Chamber Ensemble genau diese Zeit mit Tschaikowskys besonderem Kammermusikwerk füllen will. Die Musik wird ergänzt durch vorgelesene Auszüge aus den Briefwechseln Tschaikowskys. Sie wird so um die konkreten Erinnerungen des Komponisten erweitert und zugänglicher.

Pjotr I. Tschaikowski: Streichsextett d-Moll, op. 70 "Souvenir de Florence"

Besetzung:

Soundeum Chamber Streichsextett

Andreas Müller-Crepon, Sprecher

Yacin Elbay, Musikalische Leitung



«Meister und Schüler»

4. November 2021 um 19.30 Uhr

Villa Dreilinden Luzern

5. November 2021 um 19.30 Uhr

Konservatorium Bern


Die beiden Komponisten Johannes Brahms (1833—1897) und Antonín Dvořák (1841—1904) verband eine lebenslange Freundschaft. Brahms förderte den acht Jahre jüngeren Dvořák stark und trat als Mentor für ihn ein. Oft tauschten die beiden Komponisten Partituren ihrer neuesten Kompositionen aus und pflegten darüber kritischen Austausch. Auch gemeinsame Klavierabende waren keine Seltenheit, wodurch Dvořáks Schaffen massiv von Brahms' Tonsprache beeinflusst wurde.

Antonín Dvořák: Streichsextett in A-Dur op. 48
Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 in B-Dur op. 18

Besetzung:

Daniel Dodds und Yacin Elbay, Violine
Isabelle van Keulen und Gregor Bugar, Viola
Christian Poltéra und Julia Caro, Violoncello