Nächste Konzerte: 

6. Januar 2021 / 19.30h / Französische Kirche Bern, Le Cap Nicolas Manuel Saal

7. Januar 2021 / 19.30h / Schlössli Wartegg in Luzern, Minnie Hauk Saal

 

Antonín Dvořák Streichsextett in A-Dur op. 48

Johannes Brahms Streichsextett in B-Dur op. 18

 

Daniel Dodds, Yacin Elbay, Violine

Isabelle van Keulen, Viola Gregor Bugar, Viola

Christian Poltéra, Julia Caro, Violoncello

 

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Die beiden Komponisten Johannes Brahms (1833—1897) und Antonín Dvořák (1841—1904) verband eine lebenslange Freundschaft. Brahms förderte den acht Jahre jüngeren Dvořák stark und trat als Mentor für ihn ein. So war er es, der sich als Jurymitglied bei der Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Musik massgeblich für Dvořák einsetzte. Wenige Jahre später empfahl er ihn seinem Verleger Fritz Simrock, was den eigentlichen Beginn von Dvořáks Karriere auch ausserhalb seiner Heimat markierte. Oft tauschten die beiden Komponisten Partituren ihrer neuesten Kompositionen aus und pflegten darüber kritischen Austausch. Auch gemeinsame Klavierabende waren keine Seltenheit, wodurch Dvořáks Schaffen massiv von Brahms' Tonsprache beeinflusst wurde.